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Das grundlegende Werkzeug einer Nähmaschine

Nähmaschinen WerkzeugBeim Nähen mit einer Nähmaschine bedarf es vielerlei Werkzeuge, welche das Nähen erleichtern und die Freude steigern.

Es gibt einerseits das notwendige Zubehör, ohne dessen man keineswegs mit einer Nähmaschine arbeiten könnte:
Dazu zählen Spulen, Nähfüße, Nähmaschinen Nadeln, Garne und viele weitere. Diese Komponenten braucht jede Nähmaschine um funktionsgemäß arbeiten zu können.

In diesem Artikel widmen wir uns aber keinen der 3 obigen Zubehörs Arten, diese werden einzeln auf anderen Seiten detaillierter besprochen. Es geht viel mehr um die umfassenderen Werkzeuge, aber auch um praktisch nützliche Hilfsmittel rund ums Thema Nähen.

 

Nützliche Werkzeuge beim Schneidern

Die Körpermaße der Personen werden mit einem Kunststoffmaßband gemessen, welches dafür am besten geeignet ist. Kunststoffmaßbänder sind an den Enden mit Metallklammern verstärkt.
Neben diesem Kunsstoffmaßband gibt es auch Taillenmaßbänder. Diese zeigen neben der Skala auch noch 50 bis 120 Ösen an.

Schneiderkreide

Natürlich gehört zu jedem Näh-Arbeitsplatz auch ein Lineal, mit welchem Sie schnell und einfach gerade Linien im Schnittmuster zeichnen können. Gegebenfalls sollte man auch mit weiteren Lineal-Arten ausgestattet sein – zum Beispiel mit Kurvenlinealen.

Markiert werden sollte mit einem weichen Bleistift oder mit Filzstiften. Mittels einer durchsichtige Schnittfolie ist es möglich, den Schnitt direkt vom Bogen durchzuzeichnen. Möchten Sie den Schnitt vom Schnittmusterbogen abnehmen, so empfehlen wir eine Rolle Damast-Tischtuch aus Papier. Legen Sie einfach das Papier unter den Bogen und radeln Sie den Schnitt aus.

Möchten Sie anschließend den Schnitt auf den Stoff übertagen, so benötigen Sie eine Schneiderkreide oder einen Kreidestift.
Achtung: Probieren Sie die Kreide immer zu erst auf einen Stoffrest aus, den Sie später nicht mehr benötigen.

Die Schnittlinien können auch mittels Schneiderkopierpapier auf den Stoff übertragen werden. Dabei markiert ein Doppelkopier-Rädchen gleichzeitig Nahtlinie und Schnittlinie.

 

Scheren zum Nähen

Eine Schneiderschere ist beim Nähen unerlässlich geworden, aber auch eine normale Schere wird des öfteren benötigt. Typische normale Scheren werden bei Schneider Arbeiten oft stumpf, Schneiderscheren aber bleiben präzise und genau.

Schneiderschere 2

Bei Schneiderscheren sorgt der Winkel im unteren Scherenblatt dafür, dass der Stoff beim Schneiden glatt liegen bleiben kann. So entstehen wunderbare Schnittkanten.

Die Stickschere gehört auch zum Repertoire einer Näherin und eines Nähers dazu. Mit Stickscheren lassen sich hervorragend Fäden abschneiden, Kanten an Rundungen einzuschneiden, Knopflöcher aufschneiden oder Ecken abschrägen. Die Stickschere hilft also ständig beim Schneidern.

Eine weitere Scheren-Art wird von uns empfohlen: Die Zackenschere. Denn mit einer solchen können Sie das Versäubern von wenig ausfransenden Stoffen sowie von Nähten in Futterstoffen ersparen.

Für das Aufschneiden von Knopflöchern eignet sich neben der Stickschere aber auch die eigens dafür angefertigte Schere: Die Knopflochschere. Dabei handelt es ich um eine Spezialschere um Knopflöcher aufzuschneiden. Auffallend bei dieser Scheren-Art ist, dass sie etwas kleiner als die anderen Scheren ist. Die Schneiden sind hingegen recht kurz.

 

Nähmaschinen Werkzeug: Nadeln

Es handelt sich hierbei nicht um die Nähmaschinen Nadeln, sondern um Stecknadeln, Schwesternadeln, Nadelkissen, Sicherheitsnadeln und Fingerhüte.
Aber eines nach dem anderen erklärt.

Stecknadeln gibt es in allen verschiedenen Längen. Dabei eignen sich kurze Nadeln gut um Applikationen zu befestigen. Denn kurze Nadeln stören beim Nähen nicht unter dem Nähfuß. Lange Nadeln bedarf es natürlich bei dickeren Stoffen – die Nadel sollte durch die dicke Stoffschicht gelangen.

Stecknadeln gibt es aber auch in verschiedenen Stärken (die Dicke). Grobe und feste Stoffe benötigen auch starke Nadeln um die Stabilität zu garantieren. Bei leichten und feinen Stoffen sollte man hingegen besser auch schwache (dünne) Stecknadeln herbeiziehen, welche keine Einstichstellen hinterlassen.
Bei allen Stecknadeln sollte man unbedingt auf eine scharfe Spitze achten

Bei sehr dicken Stoffen sollte man eine Schwesternnadel verwenden. Schwesternnadeln sind sehr lang und eignen sich hervorragend, schwere oder feste Stoffe zusammenzustecken.

Nadelkissen helfen ungemein die verschiedenen Nadeln aufzubewahren. Eine Alternative dazu wären Nadelmappen.

Auch Sicherheitsnadeln sind ein Must Have für jede Näherin. Diese sind sehr vielseitig einsetzbar und helfen der Schneiderin und dem Schneider ständig. Mit Hilfe von Sicherheitsnadeln können mehrere Stofflagen zusammengehalten werden oder sie können auch als Orientierungshilfe dienen.

Sicherheitsnadeln können auch dazu verwendet werden, schnell ein Projekt zu unterbrechen (einfach befestigen) und später an der gleichen Stelle weiter nähen zu können ohne den aktuellen Nähschritt verwerfen zu müssen. Sicherheitsnadeln können auch zum Fixieren von Gummibändern verwendet werden.

 

Knöpfe

Knöpfe NähmaschineDas Angebot von Knöpfen ist riesig. Sie erfüllen einerseits einen praktischen Zweck, andererseits auch einen dekorativen Zweck. Viele Kleidungsstücke besitzen Knöpfe, nur aus dem einen Grund, das Werk ein bisschen aufzuschmücken.
Achten Sie deshalb beim Kauf von Knöpfen vor allem auf das Aussehen, aber vergessen Sie bitte nicht die Pflegevorschriften – denn diese sollten gleich dem fertigen Kleidungsstück sein.
Beim Knopf-Kauf sollte man auch Ersatzknöpfe in Betracht ziehen.

Im Fachgeschäft oder Online finden Sie Druckknöpfe zum Annähen als auch solche, welche man mit Werkzeugen am Kleidungsstück anbringen kann, ohne Nähmaschine. Sollten Sie des Öfteren solche nähfreien Druckknöpfe anbringen wollen, so empfehlen wir Ihnen eine Vario Zange. Damit ist diese Arbeit schnell erledigt.

Eine Alternative zu Knöpfen wären Ösen und Haken.

 

Weitere Hilfsmittel zum Nähen

Eine Schneiderbüste zu erwerben lohnt sich nur, wenn Sie viele Kleidungsstücke nur für sich selbst nähen. Sie können somit die Büste ganz speziell nach Ihren gewünschten Maßen einstellen und müssen somit das Kleidungsstück nicht immer anziehen.

Im Laden und Online finden Sie auch diverse Textilspezialkleber, sie können sich damit das Stecken und Heften ersparen. Denn beim Stecken und Heften entstehen neben der Nahtlinie permanente Löcher.

Wie Sie bereits im Abschnitt „Nadeln“ erfahren haben, helfen verschiedene Nadeln enorm beim Nähen. Doch wenn solche Nadeln auf den Boden fallen, hat man es schwer – deshalb kann ein Magnet in solchen Situationen sehr vorteilhaft sein.

Das waren die wichtigsten Zubehörs-Arten von unserer Seite. Sollten Sie weitere Zubehörsarten wissen, so schreiben Sie uns doch eine Email. Wir freuen uns weitere Tipps und Infos zu veröffentlichen.


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