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Die verschiedenen Nähfüße

Sollten Sie eine Nähmaschine bestellen, so sind im Lieferumfang bereits mehrere Nähfüße enthalten. Bei diesen mitgelieferten Nähfüßen handelt es sich meist um die grundlegenden, welche bei allfälligen Arbeiten benötigt werden. Über diese Grund-Nähfüße hinaus gibt es noch viele spezielle Spezial-Nähfüße.

Sollten Sie Probleme beim Austausch der Nähfüße haben, so werfen Sie doch einfach einen Blick in die Gebrauchsanleitung. Dort finden Sie bestimmt eine detaillierte Anleitung

Nähfüße erleichtern und beschleunigen viele Arbeitsschritte. Je nach Verwendungszweck hängt aber auch die Qualität des fertigen Produkts stark vom dazu vorgesehenen Nähfuß ab.

Diese werden bei vielen Nähmaschinen mit einer Halterung eingerastet – ein Hebel sorgt dafür, diesen Fuß zu lösen. Andere Modelle besitzen zur Befestigung eine Schraube, wobei bei diesen Nähmaschinen der Wechsel langsamer erfolgt.

 

Die wichtigsten Nähfüße im Überblick

  1. Universalfuß

    Beim Universalfuß handelt es sich um den gebräuchlichsten Nähfuß. Er wird vor allem beim Geradstich und Zickzackstich eingesetzt und ist unerlässlich. Er wird deshalb auch oft als „Zickzackfuß“ bezeichnet. Er eignet sich daneben aber auch für gerade Steppstiche und besitzt eine breite Öffnung in der Mitte, in welcher sich die Nadel hin und her bewegen kann.

  2. Knopfloch Nähfuß

    Viele Nähmaschinen besitzen die Funktion „Automatisches Vernähen von Knopflöchern“, dabei nimmt man stets diesen Nähfuß. Er besitzt ein verschiebbares Fenster. Die dichte, kompakte Reihe aus Knopflochstichen kann durch ihn gleichmäßig erfolgen, da die Rillen auf seiner Unterseite ihn etwas anheben.

  3. Offener Applikationsfuß

    Dieser Nähfuß ähnelt dem Universalnähfuß, aber Sie haben mit diesem eine besser Sicht auf die Einstichstelle und können somit den Stoff genauer führen.

  4. Steppfuß

    Dieser wird für Steppstiche verwendet, hat aber im Gegensatz zum Universalfuß nur eine kleine Öffnung in der Mitte. Außerdem kann der Universalfuß nur bei geraden Steppstichen verwendet werden.

  5. Overlock Nähfuß

    Beim Nähen mit Overlockstichen ist dies der wichtigste Fuß.
    Er kann wunderbar zur Versäuberung eingesetzt werden – die Versäuberungsnaht bleibt gleichmäßig und flach.
    Grundlegend für den Overlockstich: Die Stoffkante rollt sich beim Nähen nicht ein, dank der Führungskante des Fußes. Insbesondere beim vernähen von Jerseystoffen nimmt man diesen Nähfuß.

  6. Reißverschlussfuß

    Wenn Sie einen Reißverschluss in den Stoff einnähen möchten, so benötigen Sie dafür einen speziellen Nähfuß. Denn mit diesem Reißverschlussfuß können Sie ganz einfach links oder rechts der Reißverschlusszähne nähen, da der Fuß sehr schmal ist. Dabei lässt sich der Fuß links oder rechts neben der Nadel anbringen. Beim Einnähen von nahtverdeckten Reißverschlüssen benötigen Sie wiederum einen anderen speziellen Nähfuß.
    Den Reißverschlussfuß können Sie auch für Paspel und Keder einsetzen, falls Ihnen diese Spezialfüße dafür fehlen.

  7. Freihand Nähfuß

    Möchten Sie Freihand-Quilten oder Freihand-Sticken so benötigen Sie diesen Nähfuß. Dabei wird dieser Nähfuß dadurch ausgezeichnet, dass er den Stoff nicht permanent festhält. So können Sie den Stoff frei bewegen wie Sie es wünschen.

  8. Blindstichfuß

    Der Blindstich wird beim Nähen von unsichtbaren Säumen und Kantenabschlüsse verwendet. Um diesen Stich ausführen zu können, bedarf es diesen speziellen Blindstich-Nähfuß.

  9. Satinstichfuß

    Wird oft auch als Universalfuß verwendet. Er eignet sich für Zierstiche jeglicher Art und ist oft durchsichtig, sodass Sie beim Nähen den Stoff besser sehen können.

Das waren unseres Erachtens die wichtigsten Nähfüße, die man beim Nähen kennen sollte. Der Markt bietet der Näherin und dem Näher jedoch viele weitere verschiedene Nähfüße.


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