Skip to main content

Der optimale Arbeitsplatz

Jede Näherin und jeder Näher wünscht sich doch einen eigenen Arbeitsplatz nur fürs Nähen. Auf dem Arbeitstisch sollte nur die Nähmaschine stehen und das ganze Zimmer ist nur für den Näh Erfolg ausgerichtet, mit dem Zubehör und den Extras die dazu gehören. Die Rede ist von einer kleinen Nähecke, in welcher alle bisherigen Projekte und auch die Nähmaschine liegen gelassen werden kann.

Leider ist das oft nicht möglich. Doch auch wenn diese Nähecke nicht verfügbar ist, können Sie Ihren Arbeitsplatz einigermaßen sinnvoll umstrukturieren, so dass das Nähen an der Nähmaschine einfacher gelingen kann. Eigentlich kann man jedes Zimmer einer Wohnung zu einem komfortablen Nähmaschinen Arbeitsplatz umformen.

Sie sollten jedoch jenes Zimmer als Arbeitsplatz wählen, in welchem Sie in Ruhe an Ihren Projekten arbeiten können und in welchem Ihre Inspiration nicht gefährdet ist. Die Nähecke sollte in einem Ihrer bevorzugten Stellen aufgestellt werden.

 

Der Nähmaschinen – Tisch

Wir sind der Meinung, beim Nähen sollte ein Tisch nur für die Nähmaschine vorhanden sein, sowie ein zweiter Tisch fürs Zuschneiden der Materialien. Denn so können Sie auf dem Zuschneidetisch die Schnitte vom Bogen kopieren als auch den Stoff gut ausgestreckt hinlegen.
Sollte Ihnen kein solcher Tisch verfügbar sein, so sollten Sie Zuschneidungen am Boden erledigen. Denn dort kann man von anderem Zubehör ungestört arbeiten und den Stoff sicherlich am besten ausbreiten.

Tischhöhe Nähmaschine

Des weiteren empfehlen wir einen Schrank oder Behälter für das Nähwerkzeug*. Materialien, Stoffe, Nähgarne und andere Kleinigkeiten bedarf es des Öfteren beim Nähen und jedes Mal aufzustehen ist weniger produktiv. Diesen Behälter sollten Sie in Ihrer Umgebung immer parat haben und darauf unkompliziert zugreifen können.

Der Arbeitsplatz an sich sollte gut beleuchtet sein, es ist wichtig, schnell Fehler entdecken zu können und so diese unkompliziert beseitigen zu können. Am besten natürlich mit Tageslicht, sollte dies aber nicht möglich sein so sollten Sie auf helle (und sparsame) LED Lampen für Nähmaschinen* zurückgreifen. Natürlich sollten Sie des Weiteren bequem und stabil sitzen um beim Nähen nicht eine falsche Bewegung zu machen.

 

Der Nähtisch sollte meistens eine Höhe von 70 – 80 Zentimeter haben, die Höhe des Näh Tisches ist aber individuell unterschiedlich und sollte von Ihnen persönlich bestimmt werden.
Nebenbei empfehlen wir eine Breite von mindestens 80 Zentimetern, denn die Nähmaschine an sich braucht schon so um die 65 Zentimeter Platz.

Brauchen Sie für Ihr Projekt zudem noch eine Overlock Nähmaschine oder eine Stickmaschine, so sollte der Arbeitsplatz natürlich in der Größe angepasst werden.

Außerdem ist ein Spiegel für das Anprobieren der genähten Meisterwerke sinnvoll, so auch eine Schneiderbüste.

Der Stuhl sollte ergonomisch sein. Sie werden bei manchen Projekten eine lange Zeit an der Nähmaschine arbeiten müssen. Investieren Sie deshalb am besten in einen guten Arbeitsplatz, welcher Ihrer Gesundheit gut tut. Sorgen Sie also dafür, dass Ihr Stuhl höhenverstellbar ist sowie eine kleine Rückenlehne besitzt.
Mittels eines Drehstuhls können Sie noch bequemer die verschiedenen Utensilien am Arbeitsplatz erreichen.

 

Nähmaschinen Trolley: Maschine und Zubehör aufbewahren

Wir kennen bereits viele Näherinnen, welche sich einen Nähmaschinen Trolley gekauft haben. Mit dessen Hilfe können Sie alles was Sie brauchen kompakt lagern.

Darin können Sie die Nähmaschine, sowie Garn, Schere, Maßband und viele weitere Materialien Ihres Nähmaschinen Arbeitsplatzes verstauen.

Den Trolley an sich mit samt Zubehör und Nähmaschine können Sie schnell und unkompliziert verstauen und bei Projekten wieder zu Ihrem Näh Arbeitsplatz rollen.

 

Das Bügeleisen in der Nähe griffbereit halten

Das Bügelbrett sollten Sie gleich neben Ihrem Nähmaschinen Tisch positionieren. Somit können Sie sofort eine Naht bügeln, das lässt den Stoff sich mit der Naht verbinden. Diese Verbindung wirkt sich äußerst positiv auf die Qualität der Naht aus. Außerdem ersetzt eine gebügelte Kante häufig eine Markierung.

Gut gebügelt ist halb genäht! 

BügeleisenWie bereits im letzten Artikel erwähnt, ist es wichtig vor der Arbeit die Materialien zu waschen und zu bügeln – am besten mit einem Dampfbügeleisen*. Denn das Bügeln mit Dampf verhindert, dass das Endprodukt beim ersten Waschgang einläuft.

Besonders Anfänger unterschätzen den Effekt des Bügelns auf das Ergebnis! Bei vielen Schneider Arbeiten steht man genauso oft am Bügelbrett wie bei der Nähmaschine. Deshalb empfehlen wir Ihnen unbedingt: Stellen Sie mit der Nähmaschine auch das Bügelbrett daneben auf.

Hat man mit der Nähmaschine zwei verschiedene Teile aneinander genäht, sollte man als nächstes die Nahtzugabe in eine Richtung bügeln. Dabei sollte die linke Stoffseite nach oben liegen.
Wurden die Nahtzugaben einzeln versäubert oder gar nicht, so bügelt man die Nahtzugaben auseinander.


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *